DCF Verfahren

Das DCF-Verfahren als ein ein nicht normiertes Bewertungsverfahren, ist ein Barwertverfahren, bei welchem die Jahresreinerträge
(Cash-Flows) zunächst über einen bestimmten Zeitraum prognostiziert werden.

Diese Zahlungsströme werden mittels einem am Kapitalmarkt entlehnten
Referenzzinssatz auf den Wertermittlungsstichtag diskontiert.

Der Zeitraum der dynamischen Betrachtung umfasst i.d.R. eine Spanne von 8-12
Jahren.  Der Restwert der Immobilie (nach Ablauf des dynamischen Zeitraums) ist
gesondert zu ermitteln und dem dynamischen Betrachtungszeitraum hinzuzufügen.

Der Restwert ergibt sich aus Schätzungen, Ertragswertverfahren nach ImmoWertV
oder mittels überschlägiger Ermittlung z.B. Maklerfaktor

Da das DCF-Verfahren nicht standardisiert ist, existiert keine Standardformel.
Vielmehr bestehen unterschiedliche Möglichkeiten der Durchführung des Verfahrens.